Zukunft der Arbeit: Wie attraktiv sind ICT-Jobs wirklich?

1. Oktober 2017 - Ist die ICT-Branche so attraktiv, wie sie sich gibt? Wie sehen die Bedürfnisse über die Generationengrenze hinweg aus? Im Rahmen eines Anlasses am 26. Oktober in den Räumlichkeiten des Hallenstadions in Zürich wird die swissICT Salärstudie in den Kontext von anderen Faktoren für Arbeitsplatzattraktivität gestellt.

Sich angesichts lernender Maschinen und intelligenterer Roboter mit der Zukunft der Arbeit auseinanderzusetzen, ist in fast jedem Berufsfeld zur Notwendigkeit geworden. Die ICT-Branche, als wesentliche Ermöglicherin der Digitalisierung, bekommt dies besonders zu spüren: Jobs werden durch Maschinen ersetzt, andere ins Ausland verlagert. Gerade Informatiker über 50 haben es zusehends schwer, einen neuen Job zu finden. Derweil wetteifern die Unternehmen um die Gunst der jüngeren und gut ausgebildeten Fachkräfte.


Andere Generation, andere Bedürfnisse?

Der Kampf kann dank einem attraktiven Salär gewonnen werden – aber nicht nur. Gerade die Generation Y wurde oft so umschrieben, dass sie flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Sabbaticals wünscht. Dass Leistung und Lebensgenuss untrennbar zusammengehören. Deren Nachfolger, die ausschliesslich digital sozialisierte Generation Z, wird noch einmal andere Bedürfnisse haben, sobald sie dann in der nächsten Zeit auf dem Arbeitsmarkt Fuss fassen wird.

Viele Unternehmen üben sich zurzeit darin, Rezepte zu finden, um für diese Generationen attraktiv zu bleiben oder noch zu werden. Und schliesslich wollen auch die anderen Generationen von neuen Entwicklungen profitieren können. Dies ist vorab bei grossen Konzernen angesichts gewachsener Unternehmenskultur und etablierter Prozesse oft ein eher schwieriges Unterfangen.


Ist der Mensch bald überflüssig?

Auf diese und weitere Fragen versuchen die Redner und Podiumsteilnehmer am 26. Oktober Antworten zu geben. Meike Wiemann stellt Auszüge aus ihrer Studie "Zukunft der Arbeit aus Perspektive von CEOs in der Schweiz" mit Fokus auf die ICT-Branche vor. Die Studie ist unter der Federführung von Dr. Meike Wiemann vom Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitswelten (FAA) am Lehrstuhl für Personalmanagement von Prof. Dr. Antoinette Weibel der Universität St. Gallen (HSG) in Kooperation mit der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management (SGO) entstanden.

In einem weiteren Beitrag werden Fabian Leiter und Petra Schmidhalter von Swisscom die Frage stellen, ob der Mensch sich in der Arbeitswelt bald selbst überflüssig macht. Der Nachmittag wird schliesslich von einer Podiumsdiskussion mit allen Referenten und zusätzlichen Gästen abgerundet.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ictberufe.ch

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