Nur wenige nutzen kostenlose Security-Lösungen

von Angelica Filippi

24. März 2015 - Der Security Survey 2015 von AV Comparatives lässt sich entnehmen, dass lediglich 36 Prozent der Befragten im Bereich der Desktopsicherheit auf eine kostenlose Lösung setzen. Am beliebtesten sind im Destkop-Segment die Sicherheitslösungen von Kaspersky und Eset, während sich im Mobile-Bereich Avast hervortun konnte.

AV Comparatives hat dieses Jahr bereits zum fünften Mal seine Security Survey veröffentlicht. Insgesamt wurden hierfür während des Zeitraums vom 15. Dezember 2014 bis zum 15. Januar 2015 weltweit 6422 Computernutzer anonym zum Thema Computersicherheit befragt.

Die Studie zeigt unter anderem, dass die Zahl jener, die sich hinsichtlich der Desktopsicherheit auf ein kostenloses Programm verlassen, auf 36 Prozent zurückgegangen ist. Lediglich 5 Prozent der Befragten gaben an, gar keinen Schutz zu verwenden. Als beliebteste Sicherheitsprodukte eingestuft wurden in diesem Bereich die Lösungen von Kaspersky und Eset. Im Bereich der Mobilgeräte stellte sich Avast als beliebteste Lösung heraus, doch auch Kaspersky konnte wiederum gute Resultate einfahren. Am stärksten gewichtet wurden bei der Wahl der Sicherheitslösung jeweils die Aspekte Erkennungsrate, proaktiver Schutz ohne Rückgriff auf die Cloud, gute Entfernung von Malware sowie eine geringe Auswirkung auf die Systemleistung.

Betriebssystemseitig erfreute sich den Studienergebnissen zufolge Android nach wie vor grosser Beliebtheit. So arbeiten inzwischen gut drei Viertel der mobilen Geräte mit dem Google-Betriebssystem. Neben Android ist es lediglich Apples iOS noch gelungen, mit 13 Prozent einen zweistelligen Anteil am Mobile-Kuchen zu ergattern. Auf Seiten der Desktop-Betriebssysteme zeigte sich derweil, dass die Einstellung des XP-Supports im letzten Jahr eine Steigerung des gemeinsamen Anteils von Windows 7 und 8 beziehungsweise 8.1 von 75 auf nunmehr über 90 Prozent zur Folge hatte.

Beliebtester Browser schliesslich ist Chrome. Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, den Google-Browser zu verwenden. Mozillas Firefox erreichte derweil 36 Prozent Anteil, während der Anteil des Internet Explorers auf 11 Prozent zurückgegangen ist. Eine detaillierte Auswertung der Studie findet sich hier.

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