Durchblick im Weiter­bildungsdschungel

Durchblick im Weiter­bildungsdschungel

Durchblick im Weiter­bildungsdschungel

(Quelle: Montage: SITM)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/04
Seite 1
30. März 2019 -  Von Sheila Karvounaki Marti Ein breites Angebot von Höheren Fachschulen und Fachhochschulen, daneben private Weiterbildungsanbieter und unzählige Herstellertrainings – den Durchblick im IT-Weiterbildungsdschungel zu haben, ist wahrlich nicht leicht.
Im Rahmen der Digitalisierung scheint alles im Wandel – alles ist rasant, dynamisch, dem demografischen Wandel unterworfen und im stetigen Umbruch. Auch der IT-Bereich entwickelt sich täglich weiter: Es gibt heutzutage in der IT gut 60 verschiedene Berufe, mit jeweils zusätzlichen Schwerpunkten, die es zu beherrschen gilt. Hinzu kommen noch die ständig auf den Markt drängenden neuen Methoden und Tools, die zum Einsatz kommen.

Dies wirkt sich nicht nur auf die Unternehmen aus, auch die Arbeitnehmenden sehen sich einer immer grösseren, zu beherrschenden technologischen Vielfalt gegenüber. Sie müssen ihre Kompetenzen laufend anpassen und ausbauen, um in der Arbeitswelt erfolgreich bestehen zu können – unabhängig von Alter oder Generation.

Dabei ist jedoch nicht nur die technische Beherrschung des Fachs relevant. Denn gerade durch die Digitalisierung werden auch Softskills immer wichtiger: Wie arbeitet man kulturübergreifend? Wie kommuniziert man digital richtig? Wie bleibt man trotz durchgehender Erreichbarkeit resilient? Dies sind nur ­einige der vielen Fragen, denen sich Mitarbeitende und Führungspersonen heute zunehmend stellen müssen.

Was derweil der Weiterbildungsmarkt tut

Nicht nur der Arbeitsmarkt unterliegt den Auswirkungen der Digitalisierung, auch für den Weiterbildungsmarkt gilt es, sich den veränderten Bedürfnissen von Seiten Unternehmen und Arbeitnehmenden anzupassen und entsprechende Angebote zu kreieren. Wer heute im Aus- und Weiterbildungsmarkt erfolgreich bestehen will, muss den Kunden Inhalte bieten, die den Anforderungen, denen sie sich gegenübersehen, entsprechen. Und genauso wie es bei den Teilnehmenden nicht nur um die rein technische Sicht geht, geht es bei den Angeboten der Aus- und Weiterbildungsinstitute nicht nur um den reinen Inhalt, sondern auch um die Vermittlungsform, die Soft-Skills beim Lernen sozusagen.

Wo früher eine Ausbildung für einen klar definierten Job, den die Teilnehmenden dann fast auf Lebzeiten ausführten, ausreichte, gilt es heute, die sich stetig wandelnden Anforderungsprofile abzuholen und entsprechende Gefässe zu erstellen und fortlaufend den Aktualitäten anzupassen. Damit steigt auch die Anzahl an Kursen, Trainings und anderen Aus- und Weiterbildungen laufend.

Beobachtet man die Entwicklung im IT-Bereich in den letzten Jahren, so lässt sich ein starker Anstieg der Nachfrage nach der Kombination von Hard- und Softskills feststellen. Weiterbildungsinstitute sollen nicht mehr nur reine "Kursanbietende" sein, sondern für ihre Kundinnen und Kunden vielmehr als Begleiter fungieren, die die Teilnehmenden digital ready machen; Analysen dazu, wo die jeweiligen Unternehmen und ihre Mitarbeitenden stehen und wie sie den Weg effizient meistern können, inklusive.
 
Seite 1 von 4
Nächste Seite

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/09
Schwerpunkt: Herausforderung Datenmigration
• Datenmigration: Ein strategisches Projekt
• Erfolgreiche Datenmigration: So geht’s
• Marktübersicht: Partner für die Datenfracht
• Aus zwei mach eins
• Die Altdaten bei Migrationen in den Griff bekommen
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER