Portsmash: Weiteres Sicherheitsloch in Intel-CPUs

Portsmash: Weiteres Sicherheitsloch in Intel-CPUs

Portsmash: Weiteres Sicherheitsloch in Intel-CPUs

(Quelle: Pixabay)
5. November 2018 -  Nach Spectre und Meltdown wurde nun Portsmash entdeckt, ein weiterer Side-Channel-Angriff auf Intel-Prozessoren.
Wie verschiedene Medien berichten, haben finnische und kubanische Sicherheitsforscher erneut eine gravierende Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren gefunden. Der Angriff, eine sogenannte Seitenkanalattacke (Side-Channel-Attack) namens Portsmash, zielt auf Prozessoren mit Multi- und Cyber-Threading. Schon die beiden 2017 entdeckten Sicherheitslücken Meltdown und Spectre ("Swiss IT Magazine" berichtete) waren Seitenkanalangriffe. Dabei wird die Multithreat-Architektur der Prozessoren ausgenutzt, um unerlaubt auf die Hardware zugreifen zu können.

Die Forscher der Tampere University of Technology in Finnland und der Universidad Tecnologica de la Habana in Kuba haben einen Proof of Concept unter dem Namen Portsmash auf Github veröffentlicht. Sie rechnen damit, dass die Lücke auch bei anderen Prozessoren mit Multithreading ausgenutzt und somit mit dem deaktivieren des Multithreading geblockt werden kann. Dies würde jedoch signifikante Performanceeinbrüche nach sich ziehen. (win)
Weitere Artikel zum Thema
 • Spectre/Meltdown: Intel meldet erneut Lücke
 • Nach Meltdown und Spectre nun auch noch Branchscope
 • Check-Tools für Spectre und Meltdown

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/09
Schwerpunkt: Herausforderung Datenmigration
• Datenmigration: Ein strategisches Projekt
• Erfolgreiche Datenmigration: So geht’s
• Marktübersicht: Partner für die Datenfracht
• Aus zwei mach eins
• Die Altdaten bei Migrationen in den Griff bekommen
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER