Digitalisierung und Automatisierung: Frauen kritischer als Männer

Digitalisierung und Automatisierung: Frauen kritischer als Männer

Digitalisierung und Automatisierung: Frauen kritischer als Männer

(Quelle: iStock Photo)
2. Oktober 2018 -  Digitalisierung und Automatisierung werden die Arbeitswelt künftig verändern. Dabei stehen Frauen diesen Veränderungen kritischer gegenüber als Männer, wie eine aktuelle Studie von Xing Schweiz zeigt.
Frauen stehen der Digitalisierung und Automatisierung kritischer gegenüber als Männer, wie eine Studie von Xing Schweiz zur Zukunft der Arbeitswelt ergeben hat. Demnach geht jede zweite befragte Frau davon aus, dass die Digitalisierung und die Automatisierung über die nächsten fünf bis zehn Jahre Stellen zerstören werden. Nur gerade 14 Prozent glauben an einen positiven Effekt dieser beiden Trends. Bei den Männern erwarten 38 Prozent einen Stellenverlust aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung, während 23 Prozent davon ausgehen, dass dadurch zusätzliche Stellen geschaffen werden. Für die Studie hat Marketagent.com im Auftrag von Xing Schweiz rund tausend berufstätige Personen in der Deutschschweiz befragt.

Weiter zeigt die Befragung, dass 28 Prozent der Männer erwarten, dass sich die Veränderungen in der Arbeitswelt in den nächsten Jahren positiv auf ihre eigene Arbeitssituation auswirken werden, während 23 Prozent von negativen Auswirkungen ausgehen. Bei den Frauen zeigt sich derweil ein anderes Bild: Nur 17 Prozent rechnen mit einer positiven Veränderung, 29 Prozent befürchten hingegen negative Konsequenzen für ihre Arbeitssituation.

Deutliche Unterschiede bei den Zukunftsaussichten gibt es auch zwischen Klein- und Grossbetrieben: Die Hälfte der Arbeitnehmenden in kleinen Unternehmen befürchten einen Wegfall von Stellen aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung. Berufstätige in Grossunternehmen mit über 10'000 Mitarbeitern sind hingegen zuversichtlicher. Hier erwarten 37 Prozent einen negativen Effekt. Interessant ist hier, dass Befragte aus Grossbetrieben dennoch eher angeben, dass ihre Tätigkeit zumindest teilweise automatisierbar oder durch Roboter und Algorithmen ausführbar ist (41%) als Befragte, die in Kleinbetrieben arbeiten (26%).

Ständige Weiterbildung, höhere zeitliche Flexibilität und mehr Engagement – das sind die meistgenannten Veränderungen in der Arbeitswelt, die Schweizer Berufstätige in den fünf bis zehn Jahren erwarten. 76 Prozent gehen davon aus, dass sie sich bereits in den nächsten fünf Jahren weiterbilden sollten, um ihren Job nicht zu gefährden. Hierbei stehen fachliche Weiterbildungen (67%) an erster Stelle, gefolgt von Weiterbildungen im digitalen Bereich (42%) und dem Erlernen von Sprachen (31%). (abr)
Weitere Artikel zum Thema
 • Xing lanciert Berwerbungsmanagement-System
 • Xing lanciert Verschlüsselung für App-Nachrichten
 • Xing erreicht eine Million Mitglieder in der Schweiz

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/06
Schwerpunkt: Datenschutz - Ein Jahr nach der DSGVO-Einführung
• Ein Jahr DSGVO und die Schweiz
• Datenschutz als zentrales Thema für Wirtschaft und Recht
• Interview: "Privatsphäre heisst nicht, etwas verstecken zu müssen"
• Marktübersicht: Datenschutz-Audits für KMU
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER