Social-Media-Profile für die Stellensuche

Social-Media-Profile für die Stellensuche

Social-Media-Profile für die Stellensuche

(Quelle: Jobchannel)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/10
Seite 1
29. September 2018 -  Von Andreas Bachmann

Wer auf Stellensuche ist, tut gut daran, seine Social-Media-­Profile auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört ein seriöses Portraitfoto genauso wie der aussagekräftige Beschrieb der eigenen Fähigkeiten.
Dass Recruiter Fachkräfte auch über Soziale Medien suchen, ist in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung naheliegend. Dass viele Stellensuchende ihre Social-Media-Profile aber nicht auf dem aktuellen Stand halten, ist ein erhebliches Versäumnis. Mit wenig Aufwand lässt sich nämlich viel Wirkung erzeugen. Ein Frühlingsputz lohnt sich.

Zunächst ist zu erwähnen, dass man nicht zwingend auf sämtlichen Kanälen zu finden sein muss. Viel wichtiger ist, dass die vorhandenen Profile professionell und aussagekräftig sind. Interessant sind aktuell gehaltene Social-Media-Profile auch für die sogenannte passive Stellensuche – also für diejenigen Personen, die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, aber nicht abgeneigt sind, bei einem besseren Angebot den Arbeitgeber zu wechseln.

Linkedin – das globale Karrierenetzwerk

Linkedin ist für alle Stellensuchenden, ob passiv oder aktiv, wertvoll. Viele Recruiter suchen direkt über Linkedin nach den benötigten Fachkräften. Ist das eigene Profil vollständig mit relevanten Informationen ausgefüllt, besteht die Chance, dass man einem Recruiter ins Netz geht. So kommt man vielleicht schon bald zum neuen Job.

Linkedin bietet sich vor allem an, um ein dichtes Netzwerk an Kontakten aufzubauen. Viele Jobs werden bekanntlich gar nie ausgeschrieben, sondern über das eigene Netzwerk vergeben. Dabei hilft auch das virtuelle Netzwerk.

Ein Linkedin-Profil sollte folgende Punkte abbilden:
• Seriöses Portraitfoto
• Aktuelle Position und Arbeitsort
• Ausbildung
• Berufserfahrung und Karrierestationen inklusive Arbeitgeber
• Skills (am besten durch Kontakte bestätigt)
• Sprachkenntnisse
• Selbst verfasste Zusammenfassung der Qualifikationen und Interessen

Wichtig ist, dass man mit dem eigenen Profil aus der Masse hervorsticht. Die Qualitäten und Qualifikationen sollten ­also mit Stichworten angereichert sein, die nicht jeder nutzt, die aber trotzdem von Recruitern gesucht werden.

Ist alles vervollständigt, heisst es netzwerken, was das Zeug hält: Fachbeiträge teilen, Kontakte knüpfen, konstruktive Kommentare schreiben.
 
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