Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio gewinnen Swisscom Startup Challenge

Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio gewinnen Swisscom Startup Challenge

17. August 2016 -  Swisscom hat die Gewinner der diesjährigen Startup Challenge verkündet. Die Gewinner heissen Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio.
Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio gewinnen Swisscom Startup Challenge
(Quelle: Swisscom)
Die Gewinner der Swisscom Startup Challenge 2016 heissen Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio. Bei Advanon handelt es sich um ein Start-up, das von drei Ex-Google-Mitarbeitern gegründet wurde und dessen Lösung es KMU erlauben soll, ihre offenen Rechnungen einfach, schnell und transparent zu finanzieren. "KMU können ihre Debitorenrechnungen auf der Advanon-Onlineplattform von Investoren finanzieren lassen und erhalten binnen 24 Stunden Liquidität. So können Unternehmen ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf optimal ihrem Geschäftsverlauf anpassen und auf lange Wartezeiten verzichten", heisst es im Kurzportrait zum Gewinner. Hinter Fashwell stehen derweil drei ETH-Absolventen, die sich der "Problemstellung" annahmen, dass Nutzer sich täglich durch Instagram-Bilder klicken, auf denen Models Kleider tragen, die man allenfalls gerne selbst tragen würde. So entwickelten die ETH-Absolventen die App Fashwell, die den Nutzer bevorzugte Fashionprodukte online finden und kaufen lässt, ermöglicht durch einen Algorithmus zur Bildanalyse, der auf maschinellem Lernen basiert.


Das Motto hinter Nanolive, enstanden an der ETH Lausanne, lautet "Wissenschaftler arbeiten für Wissenschaftler". Nanolive sei eine neuartige Technologie, welche die dreidimensionale Erforschung lebender Zellen mithilfe eines Mikroskops ermöglichen soll, ohne diese zu beschädigen. "Damit lassen sich insbesondere Fortschritte in der medizinischen Forschung erzielen, indem beispielsweise die Wirkung von Medikamenten an lebenden Zellen getestet werden kann." Das Zürcher Start-up Qumram hat sich derweil dem Thema Big Data verschrieben. Qumram ist eine Big-Data-Plattform, auf der jegliche Onlineinformationen lückenlos und rechtssicher aufgezeichnet und später zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden können. Dadurch können Unternehmen unter anderem ihre gesetzliche Nachweispflicht erfüllen. Und Xensio, der fünfte Gewinner und ebenfalls an der ETH Lausanne entstanden, hat ein Wearable entwickelt, welches die biochemischen Informationen der Hautoberfläche nutzt, um nicht-invasiv und in Echtzeit Informationen über den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden des Trägers zu liefern. Anders als herkömmliche Wearables basiere Xsensio auf Nanotechnologie, welche sich Informationen von Proteinen, Molekülen und Elektrolyten an der Hautoberfläche zunutze mache.
Die fünf Gewinnerunternehmen haben sich gegen ihre rund 200 Mitbewerber durchgesetzt, die sich für die diesjährige Startup Challenge angemeldet haben – ein neuer Teilnehmerrekord. Die Bewerber stammten aus den Bereichen IT, Web, Software, Fintech, E-Commerce, Adtech, Big Data, E-Health, Smart Home und Security, so Swisscom weiter. Die besten zehn aller Unternehmen konnten vor einer Fachjury an der EPFL in Lausanne zum Pitch antreten. Die Jury bestand unter anderem aus Roger Wüthrich-Hasenböhler (Chief Digital Officer Swisscom), Adrienne Corboud (Vize-Präsidentin EPFL), Dave Brown (Business Angel of the Year) sowie Beat Schillig (Geschäftsführer des Programm-Partners Venturelab). Die EPFL wurde gewählt, weil Swisscom dort im Rahmen einer strategischen Partnerschaft ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung aufbaut. "Um bei der Jury zu punkten, mussten die Start-ups nicht nur clevere Ideen und ein überzeugendes Geschäftsmodell vorlegen, sondern auch Teamgeist und Entschlossenheit demonstrieren", schreibt Swisscom in einer Mitteilung. Die fünf Gewinner-Startups kommen Ende September nun in den Genuss der Teilnahme am sogenannten Business Acceleration Programm im Silicon Valley. Dieses massgeschneiderte Mentorenprogramm soll es den Jungunternehmen erlauben, ihr Geschäftsmodell auf Herz und Nieren prüfen zu lassen und Kontakte zu internationalen Partnern und Mentoren zu knüpfen. (mw)
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