Bundesrat will nationale Open-Government-Strategie

Bundesrat will nationale Open-Government-Strategie

16. September 2013 -  Damit das Potential von Open Government Data (OGD) noch besser ausgeschöpft werden kann, hat der Bundesrat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes mit der Ausarbeitung einer Strategie beauftragt.
Der Bundesrat hat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes damit beauftragt, bis Mitte 2014 einen Entwurf einer Open-Government-Data (OGD)-Strategie zu erstellen. Zudem soll das Informationsteuerungsorgan zusammen mit dem Schweizerischen Bundesarchiv und der Bundeskanzlei die nationale Umsetzung planen. Dazu gehören auch Abklärungen betreffend Nutzungsrechten, Datenschutz, Veröffentlichungsprozessen sowie bezüglich Kompensationsmöglichkeiten von Gebührenausfällen.

Denn in der Beantwortung des Postulats 11.3884 "Open Government Data als strategischer Schwerpunkt im E-Government" hält der Bundesrat die wesentlichen strategischen, organisatorischen, rechtlichen und technischen Grundlagen zu OGD fest und kommt aber auch zum Schluss, dass das Potential von OGD hierzulande noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Dafür verantwortlich seien Barrieren wie etwa das Fehlen eines nationalen Portals für Behördendaten, die ungenügende Standardisierung bei der Datenaufbereitung, uneinheitliche Nutzungsbestimmungen und geltende Finanzierungsmodelle.

Des weiteren teilt der Bundesrat mit, dass im Rahmen des priorisierten E-Government-Vorhabens OGD das Pilotportal OGD@Bund für Behördendaten des Bundes lanciert wird. Darauf stellen ab Mitte September 2013 das Bundesarchiv, das Bundesamt für Statistik, Swisstopo, Meteoschweiz und die Nationalbibliothek Teile ihrer bereits heute frei zugänglichen Daten zur Verfügung. (abr)
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Kommentare

Montag, 16. September 2013 Adrian
Es ist schön, wenn der Bund endlich in dieser Hinsicht vorwärts machen will... Nur irgendwie habe ich keine Grosse Hoffnungen nach Insieme und Gever. Solange keine Standards Aufgebaut, Betreut (und forciert) werden, solange wird OpenData einen massiven Mehraufwand mit zu wenig nutzen generieren. Vielleicht bin ich aber auch nur pessimistisch?

Montag, 16. September 2013 Marco
Ich frage mich weshalb der Bund nichts gegen die Angriffe der NSA gegen Schweizer Bürger und Schweizer Firmen unternimmt, aber nach OGD schreit?! Man sollte sich erst einmal mit der Sicherheit der Schweizer in diesem Bereich auseinandersetzen. Wieso das nicht getan wird? Ganz einfach, es gibt keine Mitarbeiter im Informatikbereich des Bundes welche fachlich dazu ausreichend qualifiziert wären. Das kommt halt davon, wenn in Bern die fachlichen Fähigkeiten nichts zählen, aber Verwandtschaft, Bekanntschaft und Freundschaft alles sind was man braucht um dort einen Job zu bekommen.

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