Sichere Apps für mobile Geräte

Sichere Apps für mobile Geräte

4. Juni 2011 - Schwachstellen in Apps, wie jüngst bei Skype für Android, sind aktuell ein grosses Einfallstor für Angreifer. Mit ein paar Best Practices gehen Entwickler auf Nummer sicher.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/06
Bei der Entwicklung von Apps für mobile Geräte, wie beispielsweise hier mit Xcode 4 für iPhone und iPad, sind einige grundlegende Dinge bezügliche Sicherheit unbedingt zu beachten.
Ingmar Stein

Seit der Vorstellung des iPhone im Jahr 2007 erlebt der Smartphone-Markt ein rasantes Wachstum. Aufgrund dieser stetig zunehmenden Verbreitung werden die Geräte auch als Ziel für Angriffe und Malware immer beliebter, wie eine immer länger werdende Liste von Schwachstellen zeigt (siehe Infobox auf dieser Seite). In die Pflicht genommen werden müssen dabei nicht nur die Nutzer, sondern häufig auch die Anwendungsanbieter. Sie haben prinzipiell zwei Möglichkeiten, um Nutzer zu schützen: Sie reduzieren entweder die Funktionalität von potentiell unsicheren mobilen Apps, um das Schadensrisiko zu minimieren, oder bauen weitergehende Sicherheitsvorkehrungen ein.

Schadensrisiko minimieren

Die Nutzer verlangen nach immer mehr Funktionalität. Dem gegenüber steht ein steigendes Sicherheitsrisiko. Es gilt deshalb die beiden Punkte sorgfältig abzuwägen. Im Bereich Mobile Banking ist der Fall klar: Hier sollte der Sicherheitsaspekt ganz klar an erster Stelle stehen. Deshalb hat sich bei den Banken auch der Trend entwickelt, Transaktionen mit mobilen Anwendungen bezüglich Betrag zu limitieren. Damit soll das Schadensrisiko im Missbrauchsfall minimiert werden. Ausserdem ist es oftmals nur möglich, Geld zwischen verschiedenen eigenen Konten zu transferieren. Auf Dauer werden sich die Benutzer mit derartig beschränkten Anwendungen jedoch nicht zufrieden geben und gegebenenfalls zur Konkurrenz wechseln, die mehr bietet. Deshalb sind auch im Bankenumfeld andere Sicherheitsstrategien gefragt.
 
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