SAP schlägt Abacus - gemäss IBM

SAP schlägt Abacus - gemäss IBM

8. März 2005 -  SAP ist Business-Software-Marktführer in der Schweiz und wird seinen Anteil noch ausbauen.
IBM hat im letzten Jahr eine Studie unter dem Titel "Die Bedeutung von Business Software für Schweizer KMU – die Sicht der IT-Manager und der IT-Dienstleister" von der Firma Dr. Pascal Sieber & Partners durchführen lassen. Befragt wurden dabei 361 mittelständische Schweizer Firmen, die durchschnittlich 194'000 Franken für Business-Software im Jahr 2004 budgetierten. Aus der Studie ergab sich auch ein Bild, welche Business-Software-Hersteller im KMU-Umfeld das Sagen haben.
Dabei präsentiert sich eine erstaunliche Rangfolge: Das Feld wird von SAP mit einem Anteil von 16 Prozent angeführt. An zweiter Stelle folgen Abacus und Microsoft mit je 6 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen Peoplesoft und Bison mit je 3 Prozent, gefolgt von IBM (2%), Informing und Polynorm Software (je 1%). Der grosse Rest von 62 Prozent des Marktes verteilt sich auf weitere Anbieter mit jeweils unter 1 Prozent Marktanteil. Diese Fragmentierung wird sich gemäss der Studie künftig zugunsten der grossen Anbieter verschieben. Für SAP wird ein unveränderter Anteil von 16 Prozent erwartet. Abacus soll sich auf 9 Prozent, Microsoft auf 8 Prozent steigern. IBM bringt es auf 6 Prozent. 19 Prozent der Befragten konnte sich noch nicht festlegen, welchen Anbieter sie in Zukunft berücksichtigen werden, und bei 13 Prozent waren zur Zeit der Befragung keine Investitionen geplant.

Bei der Evaluation für eine Software steht bei den KMU gemäss der Studie an oberster Stelle der Standardisierungsgrad des Produkts. An zweiter Stelle folgt die "Bewährung der Lösung in der eigenen Branche", gefolgt von "Qualität und Umfang der Funktionalität". Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis steht hingegen bei der Wahl des Implementierungspartner an erster Stelle. Das zweitwichtigste Kriterium ist hier das Branchen-Know-how und die Kundenorientierung bei der Beratung und an dritter Stelle die Flexibilität beim Services.
Die komplette Studie steht bei IBM kostenlos zum Download bereit.
(mw)
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