E-Voting stösst in Zürich auf wenig Begeisterung

E-Voting stösst in Zürich auf wenig Begeisterung

12. Februar 2009 -  Während sich die Möglichkeit zum E-Voting in Genf grosser Beliebtheit erfreut und bald in der Verfassung verankert wird, zeigen sich die Stadtzürcher zurückhaltender.

Die Zürcher Stadtkreise 1 und 2 konnten ihre Stimme am vergangenen Wochenende erstmals elektronisch abgeben. Wie der "Tages-Anzeiger" berichtet, haben aber nur gerade 14 Prozent von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Im Ranking des ganzen Kantons belegt die Stadt Zürich somit den letzten Rang. Der Schnitt der 13 am Politprojekt beteiligten Zürcher Gemeinden liegt bei 20 Prozent. Der Projektleiter Felix Bosshard vom Statistischen Amt des Kantons Zürich zeigt sich gegenüber dem "Tages-Anzeiger" überrascht. Man habe gerade in den städtischen Gebieten höhere Werte erwartet.


Das E-Voting-Pilotprojekt des Kantons Zürich läuft sei 2002. Aktuell können über 90'000 Einwohner E-Voting nutzen. Bosshard ist mit dem Verlauf zufrieden, die Systeme funktionieren zuverlässig. Allerding ist ein Ausbau auf die restlichen Gemeinden des Kantons nicht möglich. Die Regeln macht der Bund und dieser sieht vor, dass bis ins Jahr 2011 maximal zehn Prozent der Bevölkerung elektronisch abstimmen dürfen.

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