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7. Februar 2018 - Die GIA Informatik AG führte für den grössten Schweizer Einrichtungshändler ein technisch herausforderndes und zeitlich eng kalkuliertes IT-Outsourcing-Projekt durch.

Was soll man als Firma machen, wenn man die ganze IT-Infrastruktur an einen globalen Provider ausgelagert hat, aber mit ihm nicht mehr zufrieden ist? Diese Frage stellte sich die Möbel Pfister AG, die rund 1200 Mitarbeitende und 200 Lernende beschäftigt, 20 Filialen in allen Landesteilen führt und Schweizer Marktführerin im Einrichtungsfachhandel ist. «Wir entschieden uns, einen Projektwettbewerb mit mehreren namhaften IT-Outsourcing-Anbietern durchzuführen», sagt Marcel Schaniel, Leiter Digital Business & Corporate Development Möbel Pfister AG.


Die Wahl des IT-Outsourcing-Anbieters

Pfister ging bei der Wahl des künftigen Providers nach einem pragmatischen Ansatz vor – und entschied sich für die GIA Informatik AG aus Oftringen. Marcel Schaniel: «Ein entscheidender Faktor waren für uns die aufgezeigten Referenzen von früheren Projekten. Auch die schnellen Durchlaufzeiten und das Preis-Leistungs-Verhältnis wurden positiv bewertet. Das gesamte Projektteam überzeugte während des Auswahlverfahrens durch eine transparente Kommunikation und sein hohes Commitment.»


Temporeich vom Konzept zum Go-Live

Den Start im Frühling 2017 bildete die Migration der umfangreichen IT-Systemlandschaft mit SAP ERP, CRM, Adobe Document Services, PI Web Dispatcher und Solution Manager. GIA transferierte mehr als 170 virtuelle Server und 50 Terabyte Daten in ihre Datacenter und nahm diese Systeme bereits im Frühherbst 2017 in Betrieb. Über 1000 Benutzer profitieren von der neuen IT-Infrastruktur. Gleichzeitig begann der Outsourcing-Spezialist mit dem Neuaufbau des First-Level-Supports. Am Hauptsitz von Pfister in Suhr wurde ein Servicedesk mit mehreren GIA-Mitarbeitern errichtet.

Überdies implementierte der IT-Dienstleister für die gesamte Pfister Gruppe ein neues Netzwerk inklusive einer Wireless-LAN-Lösung. Stefan Lerch, Account Manager GIA Informatik AG: «Wir verwendeten hierfür die modernste Funktechnik, um die geplanten Innovationen von Pfister vollständig zu unterstützen.» In verschiedenen Filialen stehen nun Touchscreen-Stelen bereit. Durch einfache Monitorberührung erhält ein freier Wohnberater über seine Smartwatch eine Meldung – und begibt sich sogleich zur entsprechenden Stele, um den Kunden persönlich in Empfang zu nehmen.

Pfister schätzt die kurzen Wege


Der Mehrwert des Projektes ist gross, bestätigt Marcel Schaniel. «Der ökonomische Nutzen ist signifikant. Zudem sind die Durchgriffswege zum Spezialisten kurz. Des Weiteren verfügen wir nun über eine optimierte Kundenwahrnehmung – primär aufgrund unserer neuen, digitalen Interaktionsmöglichkeiten.»

Nächste Schritte


Jüngst stellte GIA das Verrechnungsmodell fertig und fuhr es hoch. Auch die Integration von Möbel Egger, Möbel Hubacher und Möbel Svoboda sowie aller Filialen wurde vor kurzem erfolgreich beendet. Marcel Schaniel: «Wir planen zudem eine Erneuerung und Mobilisierung des digitalen Workplace – bei gleichbleibendem Preis wie eine stationäre IT-Ausstattung.»

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