Schweizer könnten mit Technologie monatlich 3,4 Tage Arbeitszeit einsparen

von Luca Cannellotto

6. Dezember 2017 - Schweizer Arbeitskräfte glauben, dass sie durch den Einsatz von Technologie monatlich 3,4 Tage Arbeitszeit einsparen könnten.

Eine von Ricoh Europe in Auftrag gegebene Studie sagt aus, dass Schweizer Arbeitskräfte glauben, dass sie durch den Einsatz von Technologie monatlich 3,4 Tage Arbeitszeit einsparen könnten. Mit dieser Einschätzung liegen die Schweizer im Mittelfeld. Die höchste Zeitersparnis sehen mit 5,6 Tagen die Arbeitskräfte in Russland, die tiefste diejenigen in Belgien und Luxemburg mit lediglich 1,8 gesparten Tagen. Im Durchschnitt glauben die Europäer, dass ein sinnvoller Einsatz von Technologie 3,5 Tage Arbeitszeit im Monat einsparen könnte.

Rund 47 Prozent der befragten Personen sind ausserdem der Ansicht, dass die von ihnen eingesetzte Technologie am Arbeitsplatz nicht die höchstmögliche Produktivität ermöglicht. Laut der Studie würden sich die meisten Arbeitnehmer digitalisierte Arbeitsplätze wünschen, wobei 59 Prozent von ihnen glauben, dass innovative Technologie eine positive Auswirkung auf ihren Arbeitsplatz hätte.

"Die Arbeitgeber haben bislang die Gelegenheit versäumt, die Produktivität zu steigern, bieten geringen Zugang zu Technologie und verschwenden Arbeitszeit", sagt Javier Diez-Aguirre, VP Corporate Marketing bei Ricoh Europe. Europaweit würden sich Arbeitskräfte von ihren Arbeitgebern Unterstützung wünschen, um ihre Produktivität steigern zu können, so Diez-Aguirre weiter. Ein besserer Zugang zur Technologie hätte sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden Vorteile und spare durch intelligente Arbeitsverfahren Zeit und nicht zuletzt Geld.

Copyright by Swiss IT Media 2017