Nokia gibt Virtual-Reality-Geschäft auf

von Simon Wegmüller

12. Oktober 2017 - Nokia stellt die Entwicklung seiner VR-Kamera ein und streicht fast ein Drittel der Stellen im Hardware-Bereich.

Nokia hat bekannt gegeben, die Entwicklung seiner Profi-VR-Kamera Ozo einzustellen. Damit streicht das Unternehmen auch fast ein Drittel der Stellen im Hardware-Sektor. Von den insgesamt 1090 Mitarbeitern bei Nokia Technology sollen bis 310 ihre Stelle verlieren.

Nokia hatte die VR-Kamera Ozo 2015 für 60'000 Dollar lanciert, zu den ersten Kunden gehörten etwa Disney und Sony Pictures. Das VR-Geschäft habe sich allerdings nicht wie vorgestellt entwickelt, weshalb sich das Unternehmen künftig stärker auf das Geschäftsfeld digitale Gesundheit konzentrieren will. Bestehende Ozo-Kunden sollen allerdings weiterhin betreut werden, teilt Nokia mit.

Auch der Virtual-Reality-Markt insgesamt bleibt bislang insgesamt hinter den Erwartungen zurück, so bleiben hochwertige VR-Brillen wie etwa Facebooks Oculus oder HTCs Vice Nischenprodukte.

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