Rauschendes Fest – strahlende Gewinner

Rauschendes Fest – strahlende Gewinner

Artikel erschienen in IT Magazine 2010/12
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26. November 2010 -  Im Verkehrshaus Luzern wurden die Swiss ICT Awards 2010 vergeben. Die Gewinner: Namics, Netcetera, Linguistic Search Solutions, Marc Bernegger, Riet Cadonau sowie die Stiftung «Zugang für alle».
Rauschendes Fest – strahlende Gewinner
(Quelle: Vogel.de)

Das Swiss ICT Forum hat sich 2010 unbestritten zur festen Grösse in der ICT-Eventlandschaft Schweiz etabliert. 500 hochkarätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten sich die Veranstaltung, hinter der SwissICT, die Hochschule Luzern und GRID Lucerne stehen, und speziell auch die Gala zum Swiss ICT Award 2010 nicht entgehen lassen. Insbesondere wurde das Swiss ICT Forum in diesem Jahr auch durch das ICT Summit gestärkt, in dessen Rahmen sich Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Verbänden trafen und zu dem Nationalrat und ICTswitzerland-Präsident Ruedi Noser geladen hatte. Die Durchführung der iDays 2010 und die Eröffnung der iFactory im Verkehrshaus Luzern (siehe Kasten) werteten den Event weiter auf.


Das eigentliche Highlight des Abends war aber sicherlich die Verleihung des Awards, mit welchem Schweizer IT-Unternehmen und Persönlichkeiten geehrt wurden. Eröffnet wurde die Gala, durch die TV-Moderator Reto Brennwald souverän führte, durch eine Rede von OSEC-CEO Daniel Küng. Küng referierte über die Frage, wie die Schweizer ICT die Welt erobern kann, und strich heraus, dass die Schweiz ein hochtechnologisiertes Land mit herausragenden Rahmenbedingungen ist. Und er rief die versammelten Unternehmen im ausverkauften Gala-Saal des Verkehrshauses auf, den Schritt ins Ausland zu wagen. Die Schweiz und die Branche befinden sich in einer Aufschwungphase, so Küng. «Nutzen Sie also die Chance, und prüfen Sie in Ihrem Unternehmen, ob die Voraussetzungen für den Schritt ins Ausland gegeben sind», rief der OSEC-CEO auf. Denn dieser Schritt könne gerade auch für KMU eine Chance sein, die es zu nutzen gelte.



Die Gewinnerfirmen

Der erste Preis für die beste Newcomer-Firma wurde dann schliesslich von Swiss-Made-Software-Initiant und Jury-Mitglied Luc Haldimann an Linguistic Search Solutions übergeben, ein Unternehmen mit Sitz in Baar, das eine Lösung zur Suche nach und zum Abgleich von Personendaten herstellt und dessen höchst innovtive und spannende Software auf linguistischen Regeln basiert. Ein erfreuter Bertrand Lisbach, CEO des Unternehmens, zeigte sich auch für die Zukunft seines Unternehmen optimistisch. «Das Geschäftsmodell scheint aufzugehen», so Lisbach lachend.


In der Kategorie Champions, in der ICT-Unternehmen mit einem klaren, nachvollziehbaren und nachhaltigen Leistungsausweis ausgezeichnet werden, konnte in diesem Jahr der IT-Dienstleister Netcetera den Award vom Jury-Vorsitzenden Adolf Dörig entgegennehmen. Netcetera-Chef Andrej Vckovski bezeichnete den Award als grosse Auszeichnung für die Mitarbeiter und das Team. Und er ergänzte: «Der Anlass heute Abend ist aber auch wichtig für die Branche.» Zu Reto Brennwalds Fragen nach der Zukunft von Netcetera gab deren CEO an, dass man weiter wachsen wolle – vor allem auch qualitativ – und ausserdem versuchen werde, vermehrt im Ausland tätig zu werden.


Auf den Champion- folgte der Public-Award, der von den Lesern von Swiss IT Magazine online mittels Voting vergeben und von Swiss-IT-Media-Verlagsleiterin und Jurymitglied Ursula Bettio übergeben wurde. Hier konnte Namics am meisten Stimmen einheimsen. CEO Jürg Stuker erklärte dem Publikum, wie sehr er sich über den Preis freue. «Ob jetzt eine Jury hinter dem Preis steht oder ob Menschen dahinter stehen, spielt dabei nicht so eine Rolle», so Stuker, der mit dieser Aussage mehr als nur einige Lacher erntete. Weiter erklärte Stuker – dieses Mal ernsthaft –, dass er das Jammern der Branche über den Fachkräftemangel (das auch am Swiss ICT Award omnipräsent war) nicht immer ganz passend finde. «Wenn die Schweiz zu klein wird, muss man sich halt organisieren. Man darf nicht vergessen: Die Schweiz bietet sehr gute Rahmenbedingungen», so Stuker.




 
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