Lüfterloser Mini-Server im schicken Design

Prime Computer Primeserver

Lüfterloser Mini-Server im schicken Design

Artikel erschienen in IT Magazine 2018/04
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Zudem arbeitet der Primeserver tatsächlich komplett lautlos. Dies machen die lüfterlose Bauweise und der Verzicht auf mechanische Bauteile möglich. So vernimmt man im Büro denn auch keinen Mucks vom Primeserver. Ein weiterer Vorteil der lüfterlosen Bauart: Es gelangen keine Staubpartikel ins Innere und die Komponenten sind besser vor Abnutzung und Verschmutzung geschützt, was dafür sorgt, dass die Geräte in Theorie wartungsfrei sein sollten, also keine Folgekosten entstehen dürften. Dank dem Fehlen eines Lüfters wird auch kein Staub aufgewirbelt, Bakterien und Mikroben können somit also nicht an die Umgebung weitergegeben werden.

Darüber hinaus verspricht Prime Computer für die Geräte fünf Jahre Garantie. Diese deckt sämtliche Defekte an mechanischen und elektronischen Bauteilen ab, die nicht auf unsachgemässen Umgang zurückzuführen sind. Wer trotzdem etwas herumbasteln möchte, kann dies aber trotzdem tun. Das Öffnen des Gehäuses führt nicht zum Garantieverlust.

Ebenfalls interessant: Der Server eignet sich für Umgebungen zwischen 0 bis 35 Grad Celsius. Gemäss dem Hersteller sollen die Server sogar bei einer Umgebungstemperatur von 40 Grad noch die volle Leistung erbringen. Viele herkömmliche Server drosseln die Leistung ab einer gewissen, meist deutlich tieferen Temperatur.

Schweizer Qualität und Support

Prime Computer mit Sitz in St. Gallen wurde 2013 gegründet und setzt voll und ganz auf das Gütesiegel Schweiz. So werden alle Geräte, auch der Primeserver, in der Schweiz gefertigt, die einzelnen Komponenten in der hauseigenen Werkstatt verbaut. Damit will das Unternehmen auch möglichst schnellen Support und Service garantieren. Und auch auf die Umwelt achtet das Unternehmen beim Bau seiner Geräte. So sollen die meisten Bestandteile wiederverwertbar oder recyclebar sein. Was definitiv ökologisch ist, ist der geringe Stromverbrauch, der bei maximal 45 W liegt. Der tatsächliche Stromverbraucht hängt natürlich mit der Konfiguration zusammen, doch insgesamt verbrauchen die Geräte eindeutig ein gutes Stück weniger Strom als herkömmliche Server. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass die Umgebung nicht heruntergekühlt werden muss, was die Stromkosten noch weiter senkt. Durch den relativ geringen Stromverbrauch, dieser lag während der Testperiode bei durchschnittlich rund 36 Watt, eignet sich das Gerät hervorragend für den 24/7-Betrieb, was natürlich für einen Server eine grundlegende Voraussetzung ist.

Doch für welche Anwendungsbereiche eignet sich der Primeserver? Je nach Konfiguration ist genügend Leistung für verschiedenste Anwendungsszenarien vorhanden. Gehen wir von unserer Testkonfiguration aus, so liefert der Primeserver genügend Power, um etwa als dedizierter Sicherungs- und Entwicklungsserver, Mailserver, fürs Webserving oder als zentrale Anlaufstelle für Daten und Anwendungen von Desktop-PCs und Workstations zu dienen. Sehr rechenintensive Workloads wird der Primeserver nicht meistern können, hierfür reicht die CPU-Power der Xeon-Prozessoren schlicht nicht aus. Doch dafür wurde der Mini-Server auch nicht konzipiert. Vielmehr eignet sich dieser als Erstlösung, etwa für Einzelunternehmen oder KMU.
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