Getestet: Das iPhone 8

Getestet: Das iPhone 8


Eindrückliche Plus-Kamera

Getestet: Das iPhone 8
Der Portraitlicht-Modus des iPhone 8 Plus ist beeindruckend: Aus einer Portraitaufnahme lässt sich einiges machen. (Quelle: Apple/SITM)
Merklich verbessert wurde auch die Kamera, was sich insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen bemerkbar macht. Auf den Fotos das iPhone 8 sind mehr Details zu erkennen, sie sind besser ausgeleuchtet und wirken natürlicher als auf dem iPhone 6S. Die wirklich spannenden Foto-Features aber bietet nicht die Kamera des iPhone 8, sondern wie eingangs erwähnt diejenige des iPhone 8 Plus. Hier möchten wir vor allem den neuen Portraitlicht-Modus erwähnen, der Portraitfotos wahrlich auf ein neues Niveau bringt und mit Hilfe der Tieferkennung, welche das iPhone 8 Plus bietet, Bilder erlaubt, die man bisher eigentlich nur mit professioneller Studiofotografie umsetzen konnte. Wer bislang aufgrund der kompakteren Grösse das kleinere iPhone der Plus-Version vorgezogen hatte, könnte allein ob dieser Portrait-Funktion des iPhone 8 Plus nochmals ins Grübeln kommen – uns ist es zumindest so ergangen.

Eine weitere augenfällige Neuerung des iPhone 8 ist True Tone, eine Funktion, die mit dem iPad Pro eingeführt wurde und die das Displays des Telefons automatisch ans Umgebungslicht angepasst. Augenfällig ist dies vor allem bei den Weisswerten, die in der Regel wärmer wirken und so das Auge schonen.


Hörbar verbessert wurden schliesslich auch die integrierten Lautsprecher, die nicht nur lauter sind (Apple spricht von 25 Prozent), sondern auch merklich weniger dumpf tönen und etwas mehr Bass liefern.

Warten auf X

Getestet: Das iPhone 8
Das iPhone X (Quelle: Apple)
Stellt sich abschliessend wie die letzten Jahre eigentlich immer beim Release eines neuen iPhone die Frage, ob sich der Kauf lohnt. Für Besitzer eines iPhone 7 lautet die Antwort wohl "eher nicht" – die Neuerungen sind dazu schlicht zu spärlich gesät (ausser man wechselt vom iPhone 7 zum iPhone 8 Plus) und rein optisch sehen sich die Telefone zum Verwechseln ähnlich. Das gilt im Wesentlichen auch fürs iPhone 6S, doch gegenüber diesem zweijährigen Modell bringt das neue iPhone 8 doch schon einigen Mehrwert, etwa bei der Performance, aber auch bei der Kamera.

Wer wirklich das Gefühl haben möchte, ein komplett neues iPhone zu besitzen, wird wohl oder übel aber nicht darum herumkommen, vom kleinen aufs grosse Modell zu wechseln oder aber auf das iPhone X zu warten und dann etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Zwar unterscheidet sich das iPhone X technisch gar nicht so sehr vom iPhone 8 Plus, doch vom Design und der Usability könnte es der Quantensprung sein, auf den man seit Jahren gewartet hat – und für den man vielleicht auch bereit ist, den happigen Preis von weit über 1000 Franken zu zahlen. (mw)
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