Mobile Printing gewünscht, aber kaum Realität

Mobile Printing gewünscht, aber kaum Realität

Für die Printer-Umfrage 2013 wurden auch Händler befragt (immerhin 89 Prozent der Teilnehmer sind Händler, 46 Prozent davon im Drucker-Bereich), unter anderem zum Thema Managed Print Services (MPS). Dabei zeigt sich, dass 15 Prozent der Händler ein MPS-Angebot für Druckergeräte verkaufen. Im Vorjahr waren es mit 13 Prozent noch etwas weniger. Für Jendro ist dies der Beweis, dass MPS nicht mehr aus dem Markt verschwinden wird. Allerdings habe MPS die Branche nicht revolutioniert und sei derzeit eher etwas für grössere Unternehmen.

Und schliesslich offenbart die Studie einen Trend hin zu Document-Management-Systemen (DMS). Waren es in der Printer-Umfrage 2012 noch 28 Prozent der Unternehmen, die eine DMS-Lösung einsetzten, so sind es heuer bereits 41 Prozent. Ausserdem geben 44 Prozent der befragten Händler an, dass sie eine Art DMS im Angebot haben. Für Jendro lassen diese Zahlen den Schluss zu, dass DMS zur Normalität wird.
Und obwohl die Befragten gerne von mobilen Geräten aus drucken möchten, so ist laut Brother erstmals in der fünfjährigen Geschichte der Printer-Umfrage eine Verhaltensänderung beobachtbar. 23 Prozent geben zwar an, dass sie mehr drucken als vor zwei Jahren, aber 27 Prozent gegeben zu Protokoll, dass sie weniger drucken als noch 2011. Somit ist der Anteil derjenigen Umfrageteilnehmer, die weniger drucken erstmals höher als der Prozentsatz jener, die mehr drucken.

Für die Umfrage wurden insgesamt 8451 gültige Fragebogen abgegeben – davon 6395 aus Deutschland, 1111 aus Österreich und 612 aus der Schweiz. (abr)
Weitere Artikel zum Thema
 • Mobile Printing noch kein Bedürfnis
 • Fehlende Druckerstrategien in Unternehmen

Vorherige Seite  
Seite 2 von 2

Kommentare

Freitag, 24. Mai 2013 Dani S.
"von unterwegs drucke" ist gut. Ich würde gerne zu Hause meine bestehende Infrastruktur nutzen und über WLAN auf meinen Netzwerkprinter (Ethernet) von HP zugreifen bzw. anständig ausdrucken. Alles was ich bis anhin versucht habe ist gescheitert. Teilweise an der A4 Unterstützung ...

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/11
Schwerpunkt: IT-Finanzierung in der Schweiz
• Stolzer Käufer oder cleverer Nutzer? Wirtschaftliche Finanzierungsformen für die IT
• Flexibler Konsum: Die Pay-per-Use-Generation
• Marktübersicht: Angebote für IT-Leasing
• Fallbeispiel: WaaS als alternative Form der IT-Finanzierung
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER