Die Schweizer ERP-Landschaft

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Die Schweizer ERP-Landschaft

(Quelle: iStock Photo)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/05
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12. Mai 2018 -  Kaum ein Unternehmen kommt heute noch ohne ein Enterprise-Resource-Planning-System aus. Ein Rundgang durch den Schweizer Markt mit Ausflügen zu den wichtigsten Trends.
Enterprise-Resource-Planning-­Systeme bilden in vielen Unternehmen das Rückgrat des Betriebs. Sie dienen der zentralen Verwaltung aller geschäftsrelevanten Daten und werden zur Steuerung der einzelnen Unternehmensbereiche wie Finanz- und Rechnungswesen, Personal-Management, Warenwirtschaft und Produktionssteuerung bis hin zum Management der Kundenbeziehungen eingesetzt. Nicht zuletzt deshalb sind moderne ERP-Systeme in der Regel modular aufgebaut und lassen sich so bestmöglich an die realen Gegebenheiten im Unternehmen anpassen. Das bedeutet aber auch, dass ERP-Systeme in der Regel tief in die Unternehmensstrukturen eingreifen und auch die meisten, wenn nicht sogar alle Prozesse lenken und beeinflussen, die für die strategischen und operativen Funktionen von elementarer Bedeutung sind.

Auch beim Thema ERP weist der Weg in die Cloud

Wie sich Schäden am Rückgrat eines Menschen auf den ganzen Körper auswirken können, so können sich die Folgen eines ungeeigneten oder eines nicht sachgemäss implementierten ERP-Systems auch auf das gesamte Unternehmen auswirken. Firmen, bei denen die Neuanschaffung eines ERP-Systems oder der Wechsel zu einem neuen System ansteht, tun daher gut daran, sich eingehend mit der Materie zu befassen und im Bedarfsfall einen spezialisierten Berater hinzuzuziehen, wenn in den eigenen Reihen keine Ressourcen mit der dafür nötigen Erfahrung vorhanden sind. Dazu aber mehr im Artikel ab Seite 36. Gerade schnell wachsende Start-ups und KMU dürften um die Beschaffung einer Enterprise-Resource-Planning-Lösung nicht umhinkommen, nämlich spätestens dann, wenn sich abzeichnet, dass die Vielzahl der über lange Zeit sorgsam konstruierten Excel-Tabellen die Komplexität des Unternehmens nicht mehr adäquat abbilden können. Aber auch für einen Wechsel gibt es mehrere Gründe. Ein solcher ist beispielsweise angezeigt, wenn das vorhandene System nicht mehr über die nötigen Funktionen verfügt und diese nicht selbst entwickelt werden können oder das System sich nicht ohne grös­sere Entwicklungsschritte und entsprechende Kosten erweitern lässt. Auch können die Betriebskosten überproportional steigen oder gar aus dem Ruder laufen und die Evaluation einer neuen Lösung in den Fokus rücken.
 
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SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2018/05
Schwerpunkt: ERP-Trends 2018
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