Mehrheit der Telekom-Anbieter begrüssen Revision des Fernmeldegesetzes

Mehrheit der Telekom-Anbieter begrüssen Revision des Fernmeldegesetzes

Mehrheit der Telekom-Anbieter begrüssen Revision des Fernmeldegesetzes

(Quelle: UPC)
14. Februar 2018 -  Nachdem die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates beschlossen hat, auf die Revision des Fernmeldegesetzes einzutreten, begrüsst eine Mehrheit der Telekom-Anbieter diesen Entscheid.
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates hat mit grosser Mehrheit beschlossen, auf die Revision des Fernmeldegesetzes einzutreten und mit den Detailberatungen zu beginnen. Eine Mehrheit der Telekom-Anbieter (darunter UPC, Sunrise, Salt und Init7) begrüsst diesen Entscheid, wie die Swisscom-Konkurrenten in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt geben. So bringe die vom Bundesrat vorgeschlagene Revision insgesamt eine "moderne, schlanke und zukunftsfähige Regulierung", welche "auf das Primat des Wettbewerbs mit weniger Eingriffen und ohne vorsorgliche Regulierung" setze.

"Um das Investitionsklima für jene Netzbetreiber zu verbessern, die danach streben national führende Anbieter zu werden, ist es von zentraler Bedeutung gleiche Wettbewerbsbedingungen und somit für alle Anbieter gleich lange Spiesse zu schaffen. Wir begrüssen daher den vorliegenden revidierten Gesetzesentwurf, da damit die Beseitigung des mit dem bisherigen Recht vorhandenen erheblichen Ungleichgewichts zwischen den Marktteilnehmern in Angriff genommen werden kann", so etwa Eric Tveter, CEO UPC.

Olaf Swantee, CEO von Sunrise bekräftigt: "Es braucht keine starre Zugangsverpflichtung wie heute. Der Bundesrat soll lediglich auch beim Zugang zur neuen Breitbandinfrastruktur die Möglichkeit erhalten, im Falle von Markversagen einzugreifen. Das sorgt dank intensiverem Wettbewerb und erhöhtem Kundenbedürfnis zu mehr Investitionen, dies auch bei Swisscom."

Und auch Andreas Schönenberger, CEO von Salt ist gleicher Meinung: "Die vorgeschlagene Gesetzesrevision ist sinn- und massvoll, sichert den notwendigen Wettbewerb und fördert Innovation auf den Infrastrukturen Mobilfunk und Glasfaser, die für die fortschreitende Digitalisierung der Schweiz zentral sind. Der Entwurf des Bundesrats ersetzt eine obsolete Regulierung, ist anpassungsfähig und schafft für alle Schweizer Telekom-Anbieter die dringend benötigten investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen." (swe)
Weitere Artikel zum Thema
 • UPC nutzt Swisscom-Störungen für Werbung
 • Whatsapp hat Telefonie verdrängt
 • Weniger Roaming-Umsätze für Schweizer Telekom-Anbieter
 • Sunrise veranschaulicht 5G-Netzwerktempo

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2018/05
Schwerpunkt: ERP-Trends 2018
• Die Schweizer ERP-Landschaft
• ERP-Auswahl-Beratung in der Schweiz
• Das unsichtbare ERP
• Das unsichtbare ERP
• Marktübersicht: ERP-Anbieter in der Schweiz
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER