Schluss mit Windows-10-Updates für alte PCs

Schluss mit Windows-10-Updates für alte PCs

Schluss mit Windows-10-Updates für alte PCs

(Quelle: Microsoft)
21. Juli 2017 -  Microsoft will Feature-Updates für Windows 10 nur noch für solche Rechner bereitstellen, deren Komponenten herstellerseitig offiziell mit Treiber- und Firmware-Updates versorgt werden.
Nachdem diese Woche bekannt wurde, dass sich grosse Aktualisierungspakete von Windows 10 wie das Creators Update nicht auf Rechnern mit Clover-Trail-Prozessoren installieren lassen (Swiss IT Magazine berichtete), lässt Microsoft jetzt die Katze aus dem Sack. Wie ein Konzernsprecher gegenüber "Zdnet.com" erklärt, wird es für die Clover-Trail-Probleme keinen Fix geben, wie es ursprünglich hiess. Stattdessen habe man die Support Lifecycle Policy angepasst, um dem angestrebten Windows-as-a-Service-Modell besser zu entsprechen. So habe man die Support-Dauer an die Dauer des Hardware-Supports angepasst, da nur eine Kombination aus Hardware, Treibern und Firmware ein optimales Windows-10-Erlebnis liefern könne. Konkret heisst das, dass sobald für wichtige Hardware-Komponenten keine Treiber- oder Firmeware-Updates mehr bereitgestellt werden, sich auch keine Windows-10-Feature-Updates mehr installieren lassen.

Dies sei nun auch der Fall bei Rechnern mit Intels Atom-CPUs der Clover-Trail-Familie, die sich allenfalls noch mit dem im vergangenen Sommer erschienen Anniversary Update aktualisieren lassen, während das Aufspielen der jüngsten Feature-Updates verweigert wird. Microsoft will für diese Geräte immerhin noch Security-Updates ausliefern und zwar bis zum Januar 2023, wenn auch der erweiterte Support für Windows 8.1 endet.

Mit Microsofts Support-Policy wird es künftig also nicht mehr möglich sein, ältere Hardware mit neuesten Betriebssystem-Inkarnationen zu nutzen. Konnten bis anhin noch die Anwender entscheiden, ob die Leistung eines Rechners den Anforderungen genügt, übernimmt dies jetzt Microsoft, indem den Gerätschaften quasi ein Ablaufdatum verpasst wird. (rd)
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Kommentare

Donnerstag, 10. August 2017 Marcel Neuhaus
Gibt es irgendwo bei Microsoft Informationen, welche Hardware NICHT unterstützt wird?

Freitag, 21. Juli 2017 Marco
Meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Kartellbehörden: Intel und Microsoft können die Laufzeit bestimmen, nach welcher PC und OS ersetzt werden müssten. Geht aber gar niciht!

Freitag, 21. Juli 2017 Joe Müller
Aber aber, Bill Gates. Steigen Sie doch auf Windows 95 um, da brauchen Sie sich keine Sorgen mehr um Updates zu machen. Zurück in die Zukunft :-)

Freitag, 21. Juli 2017 bill gates
Zeit Windows endlich einzustampfen und auf Linux zu wechseln

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