Thomas Flatts Seitenblick: Kronjuwelen auf dem Abstellgleis?

Thomas Flatts Seitenblick: Kronjuwelen auf dem Abstellgleis?

13. März 2017 -  In seiner aktuellen Kolumne im "swissICT Magazine" schreibt swissICT-Präsident Thomas Flatt über das seit langem brisante Thema des Fachkräftemangels und warum Experten im Alter 50 Plus unbedingt mitgedacht werden sollten.
Thomas Flatts Seitenblick: Kronjuwelen auf dem Abstellgleis?
(Quelle: Swiss ICT )
Seit Jahren ist der Fachkräftemangel eines der wichtigsten Themen der Schweizer ICT-Branche. Aus verschiedenen meiner Kolumnen und Ansprachen ist bekannt, dass ich mich für einen liberalen Arbeitsmarkt mit wenig Bürokratie einsetze. Einen Arbeitsmarkt, der auch die Anstellung ausländischer ICT-Spezialisten ein wenig weniger kompliziert macht. Aus der Unternehmerperspektive betrachtet ist dies meines Erachtens eine nachvollziehbare Position. Aus jener des Arbeitnehmers sieht es je nachdem anders aus.

Das hat dazu geführt, dass der Fachkräftemangel in unserer Branche regelmässig Stoff für hitzige Debatten ist. In Online-Kommentarspalten melden sich Informatiker zu Wort, die auf Jobsuche sind oder es längere Zeit waren. Informatiker, welche die Konkurrenz des globalisierten und freizügigen Arbeitsmarktes am eigenen Leib erfahren und oft gegenüber meist jüngeren, top ausgebildeten und nicht selten auch billigeren Fachkräften den Kürzeren ziehen. Weiterlesen (aks)
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Kommentare

Dienstag, 14. März 2017 Roger Kappeler
Lieber Herr Flatt Ich bin weder frustriert noch arbeitslos oder +50. Trotzdem ist dieser sogenannte Fachkräftemangel für mich nicht plausibel. Mit welchen Fakten können Sie die These des Fachkräftemangels belegen? Ich kaufe das Niemandem ab, dass die IT-MA-Ressourcen EU-weit nicht ausreichen und nur die IT-Fachkräfte aus nicht-EU-Staaten die nötige Qualifikationen mitbringen. Wie will swissICT glaubwürdig bleiben, wenn man einseitig den Import von IT-MA aus nicht-EU-Länder propagiert?

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