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Die eigene Cloud in den ­eigenen vier Wänden

Lima Ultra Personal Cloud
Die eigene Cloud in den ­eigenen vier Wänden

Die eigene Cloud in den ­eigenen vier Wänden

(Quelle: Lima)
Artikel erschienen in IT Magazine 2017/01
Seite 1
4. Februar 2017 -  Wer seine Daten lieber zuhause aufbewahren, aber auch von unterwegs darauf zugreifen möchte und dazu noch ohne grossen Aufwand, könnte mit der Lima Ultra glücklich werden.
Noch vor nicht allzu langer Zeit haben die persönlichen Erinnerungen eines Menschen ganze Schränke und Regale gefüllt, in Form von Schallplatten, CDs, Fotoalben, DVDs und Ordnern mit allen möglichen Dokumenten der letzten Jahre oder gar Jahrzehnte. Die Digitalisierung – nicht die, von der alle gerade reden, sondern die, die noch vor der Jahrtausendwende begonnen hat – hat die Gewohnheiten der Menschen mit der Verbreitung von Technologien wie dem MP3-Format und der Digitalkamera nachhaltig verändert. Immer mehr Erinnerungen werden digital kreiert und auf Speichermedien abgelegt, die wesentlich weniger Platz benötigen. So passt die gesamte Musik-, Foto-, Film-, und Dokumentensammlung eines Menschen heute auf eine Festplatte von der Grösse eines Buches. Während früher physische Medien wie CDs und Fotoalben ihr Dasein üblicherweise wohlbehütet in einer Wohnung fristeten, hat die Mobiltechnologie ausserdem dazu geführt, dass die Menschen ihre digitalen Erinnerungen überallhin mitnehmen können.

Das Kreuz mit der ­Datenverwaltung

Diese Entwicklung ist im weitesten Sinne ein Fortschritt und eine Erleichterung, birgt aber auch neuartige Probleme. Erstens sind im Falle eines Defektes der Festplatte alle Erinnerungen auf einmal dahin, und zweitens besitzen moderne Mobilgeräte in den seltensten Fällen genügend Speicherplatz, um den gesamten Datenbestand einer Person aufzunehmen. Doch auch für diese Unzulänglichkeiten wurden Lösungen entwickelt. So verfügt zum Beispiel ein NAS (kurz für Network-attached Storage) in der Regel über mehrere Festplatten, die im RAID-Verbund betrieben werden können, so dass alle Daten mehrmals vorhanden sind, was das Risiko eines Totalverlustes minimiert. Zusätzlich lassen sich diese Daten von Geräten im internen Netzwerk als auch von solchen ausserhalb abrufen. In der Theorie ist ein NAS also die perfekte Lösung für die eingangs beschriebenen Bedürfnisse zur Erhaltung und Verwaltung des persönlichen Erinnerungsschatzes. Es kann grosse Datenmengen speichern und diese auch unterwegs zugänglich machen. Es gibt allerdings auch Nachteile. Zum einen sind gute NAS-Geräte relativ kostspielig und lassen sich üblicherweise nicht nach Belieben erweitern, was das Kostenproblem weiter verschärft, und ausserdem ist deren Einrichtung und Verwaltung zeitintensiv und für technisch weniger versierte User nicht immer trivial.

Die Entwicklung von Cloud-Lösungen hat diese Nachteile weitgehend beseitigt. Heute lassen sich alle persönlichen Daten auf Server in Rechenzentren multinationaler Konzerne speichern, die grosse Mengen an Speicherplatz zu niedrigen Preisen und oftmals sogar umsonst anbieten. Weiter lassen sich die Daten dann von allen möglichen Geräten von überall her abrufen. Bingo! Oder doch nicht? Kaum jemand weiss nämlich, auf welchem Server in welchem Rechenzentrum oder gar in welchem Land seine Daten liegen. Das wirft Fragen auf in Bezug auf den Datenschutz, ein Thema, das aktuell auf breiter Front debattiert wird. Dabei kristallisiert sich heraus, dass viele Menschen der Herausgabe persönlicher Informationen zunehmend skeptisch gegenüberstehen.
 
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Kommentare

Mittwoch, 8. Februar 2017 Stefanie
Super Artikel! Vielen Dank

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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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