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Berner Start-up führt neue Art von Rabattcoupons ein

Berner Start-up führt neue Art von Rabattcoupons ein

Berner Start-up führt neue Art von Rabattcoupons ein

(Quelle: Gonnado)
18. Oktober 2016 -  Das Berner Start-up Gonnado will dem klassischen Markt mit Rabattcoupons die Stirn bieten und bietet ein System an, bei dem Kunden erst Interesse an einem Produkt bekunden müssen. Stationiert hat sich das Jungunternehmen in den ehemaligen Schweizer Groupon-Büros.
Das Start-up Gonnado aus Bern hat Anfang dieses Jahres eine neue Art von Rabattcoupon auf den Schweizer Markt gebracht. Anders als man es sich von Deals auf Plattformen wie Deindeal.ch gewohnt ist, können die Rabattcoupons von Gonnado nicht auf einem Portal bezogen werden, sondern werden den Kunden auf Webseiten wie Facebook oder Google als Anzeigen präsentiert. Und dies erst, nachdem der Kunde durch das Aufrufen der Firmenwebseite sein Interesse bekundet hat. Ziel des neuen Coupon-Systems sei es, nicht etwa Schnäppchenjäger anzulocken, sondern interessierten Kunden durch Rabatte auf ein bereits in Betracht gezogenes Angebot oder Produkt zu begeistern, heisst es in einer Pressemitteilung

Klassische Anbieter von Rabttcoupons wie etwa das Unternehmen Groupon, das in der Schweiz seinen Betrieb eingestellt hat, hätten in den vergangenen fünf Jahren achtzig Prozent ihres Börsenwerts verloren. Ein Grund dafür sei, dass die Deals aufgrund der hohen Provisionen und des oftmals einmaligen Kaufverhaltens der Schnäppchenjäger normalerweise für die Händler zu wenig attraktiv sind. Samuel Mäder, CEO von Gonnado kommentiert: "Während für Unternehmen bei Groupon nur etwa ein Viertel des Preises übrigbleibt, bleibt bei Gonnado nach Rabatt und Werbekosten je nach Erfolg etwa die Hälfte bis drei Viertel des normalen Preises und die Chance auf einen neuen, treuen Kunden ist auch noch grösser."
Vom Groupon-Aus in der Schweiz konnte Gonnado bereits profitieren, wie Mäder erklärt: "Als sich Groupon im Frühjahr 2016 aus der Schweiz zurückgezogen hat, haben wir deren Büroinventar übernommen – inzwischen sitzen wir dicht gedrängt an den ehemaligen Groupon-Tischen." Seit dem Start sind gemäss Angaben des Jungunternehmens 1'000 Unternehmen eingestiegen und bereits 25'000 Personen hätten sich Coupons heruntergeladen. (asp)
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