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KMU wollen Business Software mobil nutzen

KMU wollen Business Software mobil nutzen

KMU wollen Business Software mobil nutzen

(Quelle: iStock Photo)
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/07
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10. Juli 2016 -  Von Michael H. Quade und Uwe Leimstoll

Die geschäftliche Nutzung von Smartphone und Tablet in KMU steht vor einem Wandel: Heute herrschen die Bearbeitung von E-Mails und das Telefonieren vor. Künftig wird die mobile Nutzung von Business-Software-Anwendungen an Bedeutung gewinnen.
Die Resultate der Business-Software-Studie 2013, die schwergewichtig der Frage nachging, wie Schweizer KMU Smartphones und Tablets für den Zugriff auf Geschäftsdaten nutzen, sind nicht mehr ganz taufrisch. Nichtsdestotrotz dürfte sich in den letzten rund drei Jahren an der Situation des mobilen Arbeitens in Schweizer KMU nicht viel verändert haben. Es werden wohl nach wie vor bei rund 80 Prozent der Unternehmen Arbeiten ausser Haus ausgeführt – unterwegs, beim Kunden vor Ort oder zu Hause. Bereits im Jahr 2013 hatten nämlich nur 20 Prozent der Unternehmen angegeben, dass bei ihnen nicht mobil gearbeitet wird.

Mehr Geräte für mobile Arbeit

Wobei: Mobile Arbeit ist vielfältig. Je nach Tätigkeit ist der Informationsbedarf unterschiedlich, sei das, was die Menge an Informationen betrifft oder die Art der Informationen. Auch dieser Umstand dürfte sich in den letzten Jahren nicht gross verändert haben. Gemäss der Untersuchung 2013 benötigen rund 70 Prozent der Unternehmen für die mobile Arbeit Kontaktinformationen (z.B. Adressen, Telefonnummern), gefolgt von 60 Prozent, die Office-Dokumente (Text, Tabellen, Präsentationen) und rund 50 Prozent, die Informationen über den Kunden (Auftragsdaten, Dossiers, Verträge) mobil abrufen wollen. In der Hauptsache werden Smartphones und Tablets aber – heute wie damals – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl zum Bearbeiten von E-Mails und zum Telefonieren genutzt.
Anders als vor drei Jahren dürften heute nicht mehr 50 Prozent der Unternehmen angeben, dass sie bei ihrer Arbeit auf den Einsatz von Smartphones und Tablets vollständig verzichten können. Einerseits hat die Anzahl der Besitzer von Smartphones und Tablets gemäss einer Studie von Comparis nochmals kräftig zugelegt: Im Jahr 2013 besassen 58 Prozent aller Schweizer im Alter zwischen 15 und 74 Jahre ein Smartphone, 2016 sind es bereits 78 Prozent, wobei viele der neuen Smartphone-Besitzer die Geräte wohl auch fürs mobile Arbeiten nutzen. Andererseits wurden sicherlich einige der im Jahre 2013 geplanten Projekte zur Nutzung von mobilen Geräten in Geschäftsprozessen zwischenzeitlich umgesetzt.
 
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