Baden mit und ohne Kabel

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Baden mit und ohne Kabel

(Quelle: zVg)
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/06
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12. Juni 2016 -  Zusätzlich zu den nach wie vor verkabelten Arbeitsplätzen betreibt die Badener Stadtverwaltung seit 2013 auch eine professionelle WLAN-Infrastruktur.
Vor mittlerweile über acht Jahren wurde in Baden damit begonnen ein öffentliches Gratis-WLAN aufzubauen. Die Stadt gehörte damit nach Luzern zu den ersten in der Schweiz überhaupt, die ein solches Projekt in Angriff nahm. Heute wird das Netz, in das die Regionalwerke Baden gemäss einem Bericht der «Aargauer Zeitung» aus dem Frühling 2015 mehrere 10’000 Franken pro Jahr investieren, rege genutzt. Und auch Dritte wie das Kantonsspital, das Casino und die Stadtverwaltung setzen auf die Plattform.
Die Badener Stadtverwaltung bietet über ihre Infrastruktur an verschiedenen Standorten ein Public WLAN an, das auf dem Baden.WLAN der Regionalwerke basiert. So kann beispielsweise während der Wartezeit auf der Einwohnerkontrolle kostenlos im Internet gesurft werden.

Neben diesem Gäste-Zugang betreibt die Stadt Baden seit 2013 aber auch ein internes WLAN. Ursprünglich wurde dieses kabellose Netzwerk für die insgesamt neun über die ganze Stadt verteilten Sitzungszimmer der Verwaltung eingeführt. «Dort gab es früher vereinzelt schon ein WLAN, allerdings nur für die verschiedenen lokal installierten Geräte», so Raphael Kriesi, der sich als Systemtechniker und Supporter ICT der Abteilung Informatik um verschiedene IT-Projekte der 19’000-Einwohner-Stadt kümmert, hauptsächlich im Bereich Netzwerk und Netzwerkunterhalt.
Das ursprüngliche WLAN wurde mit einem kleinen Access Point (AP) und einer SSID pro Sitzungszimmer individuell bereitgestellt, was laut Kriesi einen ziemlich grossen Unterhalt nach sich zog. Nichts konnte zentral verwaltet werden und nicht selten sei es zu einem Ausfall und aufwändigen Reparaturen gekommen, erinnert er sich. Während einer Sitzung mit dem IT-Partner BW Digitronik, notabene in einem der bereits mit WLAN ausgestatten Sitzungszimmer, kam man dann zufällig auch auf das Thema WLAN zu sprechen. Und weil auch seitens der Stadt ein Bedürfnis existierte, wurde dann sehr rasch der Entscheid getroffen, ein neues kabelloses Netzwerk aufzubauen.
 
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