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Sunrise mit roten Zahlen und neuem CEO

Sunrise mit roten Zahlen und neuem CEO

10. März 2016 -  Sunrise hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 113 Millionen Franken eingefahren. Zudem gab das Telekommunikationsunternehmen bekannt, dass Ex-UBS-Präsident Peter Kurer neuer Verwaltungsratspräsident und Olaf Swantee neuer CEO werden sollen.
Sunrise mit roten Zahlen und neuem CEO
(Quelle: Sunrise)
Sunrise musste im vergangenen Jahr einen Verlust von 113 Millionen Franken hinnehmen. Schon 2014 schrieb das Telekommunikationsunternehmen mit 115 Millionen Franken Verlust rote Zahlen. Die negativen Geschäftsergebnisse aus 2015 seien auf den Börsengang zurückzuführen, ohne diesen hätte es einen Gewinn von 45 Millionen Franken gegeben, heisst es in einer Mitteilung von Sunrise.
Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von knapp 1,98 Milliarden Franken, was einem Rückgang um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.Im vierten Quartal 2015 ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent von 555 auf 512 Millionen Franken zurück. Der Reingewinn hingegen stieg im vierten Quartal 2015 im Jahresvergleich um 85 auf 25 Millionen Franken und soll durch niedrige Zinskosten begünstigt worden sein.

Darüber hinaus hat Sunrise in einer zweiten Mitteilung bekannt gegeben, dass Ex-UBS-Präsident Peter Kurer (Bild unten) neuer Verwaltungsratspräsident werden soll. Gleichzeitig werden mit Michael Krammer und Robin Bienenstock zwei weitere neue Mitglieder zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Zudem wird Libor Voncina am 9. Mai 2016 nach mehr als drei Jahren in der Funktion als Sunrise-CEO zurücktreten. Sein Nachfolger wird Olaf Swantee (Bild), der frühere CEO des britischen Mobilfunkanbieters EE und ehemalige Chef von Orange Europe (France Telecom).

"Für uns ist es ein idealer Übergang nach der fantastischen Arbeit, die Libor geleistet hat. Er hat das Unternehmen wieder fit gemacht und erfolgreich an die Börse gebracht. Olaf Swantee ist eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit. Als Schweizer ist er bestens vertraut mit den Anforderungen und Chancen des hiesigen Marktes. Zudem hat er Telekommunikations- und Mobilfunk-Unternehmen in verschiedenen europäischen Ländern erfolgreich geführt", erklärt Noch-Verwaltungsratspräsident Lorne Somerville. (asp)
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