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Microsoft Techdays: Ausverkaufte Neuauflage

Microsoft Techdays: Ausverkaufte Neuauflage

Microsoft Techdays: Ausverkaufte Neuauflage

(Quelle: SITM)
2. März 2016 -  Die Techdays von Microsoft Schweiz sind zurück. Mit 600 teilnehmenden IT-Pros und Entwicklern war die anderthalbtägige Konferenz in Baden ausgebucht.
Im Sommer 2014 hat Microsoft Schweiz entschieden, seine Techdays einzustellen und stattdessen auf regelmässige vertiefte Trainings zu vereinzelten Themen zu setzen. Doch nur nach einem Jahr Pause wurde die Konferenz für Entwickler und IT-Pros nun wieder ins Programm aufgenommen. Ob die Veranstaltung ab sofort wieder jährlich stattfinden wird, liess Microsoft anlässlich der Techdays 2016 im Trafo in Baden noch offen. Dies soll vor allem vom Feedback der Teilnehmer abhängen, war seitens des Unternehmens zu hören. Dass die Konferenz vom 29. Februar und 1. März mit 600 Teilnehmenden bereits ein paar Wochen im Voraus ausgebucht war, ist sicher positiv zu werten.

Während die Techdays von Microsoft bisher zwei ganze Tage dauerten, waren es in diesem Jahr nur noch anderthalb. Los ging es mit einem Nachmittag mit fünf verschiedenen Keynotes. Zu Wort kam unter anderem Erich Gamma, Distinguished Engineer bei Microsoft und Leiter des Teams, das in Zürich-Wollishofen Visual Studio Code entwickelt und laut Stefano Mallè, Director der Developer & Platform Group von Microsoft Schweiz, zu den Juwelen der Schweizer IT-Branche gehört. Er vermittelte in seiner Keynote einige Einblicke in die Entwicklung von Visual Studio Code, ein schlankes und plattformunabhängiges Entwickler-Werkzeug, das im vergangenen Frühling lanciert wurde, seit November 2015 Open Source ist und laufend neue Features erhält.

Nach Gamma war die Reihe an Craig Dewar, Senior Director of Product Marketing in der Windows-Abteilung der Microsoft Corporation, der in seiner Keynote Werbung für den Windows-10-Einsatz in Unternehmen machte. Neben bekannten und bereits verfügbaren Funktionen wie Device Guard oder dem Windows Store für Unternehmen kündigte er unter anderem die Lösung Enterprise Data Protection an, mit der man sicherstellen will, dass Unternehmensdaten nicht versehentlich oder absichtlich an unautorisierte Personen oder Orte weitergegeben werden können. Mit einem nächsten, grösseren Windows-10-Update im Sommer will Microsoft diese Funktion nachreichen.

Zudem stellte Dewar in Aussicht, dass die digitale Assistentin Cortana bald nicht mehr nur mit Microsoft-Accounts, sondern auch mit Active-Directory-Konten verknüpft werden kann. Mehr dazu und eine detaillierte Roadmap will das Unternehmen dann an der Entwicklerkonferenz Build veröffentlichen, die Ende März in San Francisco über die Bühne geht. "Swiss IT Magazine" wird vor Ort sein und Sie über alle Ankündigungen auf dem Laufenden halten. Zudem hoffen wir dann auch eine fertige Entwicklerversion der Augmented-Reality-Brille Hololens testen zu können – in Baden war das 3000 Dollar teure Produkt noch nicht zu bestaunen, dafür war ein Modell des Whiteboard- und Konferenzsystems Surface Hub ausgestellt.
Zum Abschluss des ersten Techdays-Nachmittages referierte Ronnie Saurenmann, Principal Technical Evangelist bei Microsoft Schweiz, über die neuesten Entwicklungen der Windows Universal Plattform und Technologien in Microsoft Azure. Zur Veranschaulichung dieser eigentlich doch eher trockenen Materie diente ihm eine Drohne, womit er das Publikum immer wieder in seinen Bann ziehen konnte. So programmierte er beispielsweise in wenigen Minuten eine App, um die Drohne mit seinem Notebook und Windows Phone zu steuern und gleichzeitig Daten in die Azure Cloud zu exportieren.

Marc Holitscher, National Technology Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Schweiz, zeigte in seiner Keynote "Trusted Transformation – Hyperscale" derweil auf, wie es um Sicherheit und Skalierbarkeit der Microsoft Cloud steht, und Rafal Lukawiecki, Strategic Consultant und Direktor bei Project Botticelli, sprach in seiner Keynote über die Zukunft von Daten und Datenbanken.

Am zweiten Tag der Techdays standen dann 24 Breakout-Sessions mit unterschiedlich technischem Level auf dem Programm, jeweils zwölf für Entwickler und 12 für IT-Pros. Dabei wurden Themen aus den Keynotes vertieft. Dazwischen hatten die Konferenzteilnehmer Gelegenheit sich auszutauschen oder im Ausstellungsbereich an einem Stand der neun Techdays-Partner Allgeier, Avepoint, Barracuda, Comsoft Direct, Digicomp, Dell, Itnetx, Trivadis und Veeam vorbeizuschauen. (mv)
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