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Wegbegleiter zum Mobile Printing

Wegbegleiter zum Mobile Printing

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/03
Seite 1
9. März 2014 -  Von Daniel Schlumpf

Für die MPS-Anbieter gilt es, den Trend hin zu mobilen Geräten im Businesseinsatz zu berücksichtigen – dies mit besonderem Blick auf die Sicherheitsinteressen der Kunden.
Wegbegleiter zum Mobile Printing
Die zunehmende Zahl beruflich genutzter mobiler Geräte soll das Thema Mobile Printing in den nächsten Jahren verstärkt forcieren und den mobilen Druck zur Standardanforderung machen. (Quelle: Bechtle)
Über 60 Prozent der Teilnehmer der «Dokulife-Printerumfrage 13», die vom Marktforschungsunternehmen Dokulife in Zusammenarbeit mit Brother erhoben wurde, gaben im vorigen Jahr an, bereits ein Smartphone für berufliche Zwecke zu nutzen. 29 Prozent setzen im Arbeitsalltag auf handliche Tablet-Computer. Befragt wurden Nutzer, IT-Manager und Einkäufer von Druckgeräten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – mit dem Ziel, Details über das Druckverhalten mit den neuen mobilen Endgeräten zu erhalten. Ein Drittel der Nutzer druckte demnach bereits vom Mobile Device, während fast jeder zweite der rund 8400 Umfrageteilnehmer sich diese Möglichkeit wünschte, aber aus verschiedenen Gründen nicht realisieren konnte. Genannter Hauptgrund: kein passender Drucker.

Der Befund kontrastiert zum wachsenden Angebot seitens der Hersteller, die sich in den vergangenen Jahren verstärkt dem Thema «Drucken via Smartphone» und anderen mobilen Geräten angenommen haben. Die Bandbreite an Lösungen umfasst dabei Geräte und Software für E-Mail-basiertes Drucken, die Bereitstellung proprietärer Apps sowie herstellerübergreifende Technologien wie Apple Airprint zum Drucken über iOS-Devices oder Google Cloud Print.

Anforderungskombination als Hürde

Mit der Evaluierung, Konzeptionierung und Implementierung von Mobile-Printing-Lösungen erweitern Anbieter von Managed Print Services ihre Dienstleistungen im Firmenkundenumfeld. Neben einer konsolidierten Druckerlandschaft und einem effizienten Geräte- und Verbrauchsmaterialmanagement wird die Verfügbarkeit der Drucker für mobile Endgeräte ein zusätzlicher Optimierungsbaustein in der Output-Strategie. Dabei gilt es, Mobility- und Print-Ressourcen im Unternehmen auf einfache und sichere Weise zu verbinden.
Nach Einschätzung von Branchenexperten bildet aber genau diese kombinierte Anforderung noch eine Hürde für den zügigen Wandel hin zum Mobile Printing. Zum einen sehen viele IT-Verantwortliche mobiles Drucken als Risikofaktor, wenn es – wie bei der Nutzung von Cloud-basierten App-Lösungen – über die Grenzen des Unternehmensnetzwerks hinaus reicht. Zudem funktionieren zahlreiche Hersteller-App-Lösungen zwar mit unterschiedlichen mobilen Endgeräten, erfordern aber eine homogene Druckerlandschaft – was bei Unternehmen mit gewachsenen Infrastrukturen eher selten der Fall ist.
Ein allgemeiner Standard, der heterogenen Mobility- und Printing-Infrastrukturen gerecht wird, ist derzeit nicht in Sicht. Die seit vorigem Jahr in Sachen Standardisierung aktive Mopria Alliance (mehr dazu auf S. 34) von Canon, HP, Samsung und Xerox adressiert die mögliche Gerätevielfalt beim Kunden. Einige im Business-Umfeld bedeutende Druckerhersteller wie Lexmark, Kyocera oder Konica Minolta sind jedoch nicht Teil dieser Allianz, was die Reichweite der Bemühungen begrenzt.
 
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