Google will mit SPDY Web schneller machen

Google will mit SPDY Web schneller machen

13. November 2009 -  Google hat das Protokoll SPDY vorgeschlagen, welches das Web beschleunigen soll.

Kaum ein Tag ohne eine Neuankündigung von Google. So wurde heute SPDY (steht für Speedy) in Aussicht gestellt. Bei SPDY handelt es sich um ein Protokoll, welches den Datenaustausch zwischen Server und Browser neu regeln soll. HTTP und TCP/IP haben heute einige Beschränkungen, welche das schnellere Laden von Website verunmöglichen. So können Webbrowser aufgrund dieser Beschränkungen heute zum Beispiel lediglich sechs Verbindungen gleichzeitig öffnen. SPDY soll nun diese Beschränkungen entfernen und dabei keine Änderungen an den Websites erfordern und auch nicht den Anspruch haben, HTTP zu ersetzen. Vielmehr wird SPDY als eine Art Transport-Beschleuniger beschrieben. In einer Testumgebung mit einem Webserver-Prototypen und einem Chrome-Browser mit SPDY-Support hätten Websites eine um bis zu 55 Prozent höhere Geschwindigkeit erzielt, heisst es.

Ob Google anstrebt, SPDY zum Standard zu machen, oder ob das Protokoll dereinst nur im Chrome-Browser zum Einsatz kommen soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Mehr zu SPDY findet sich in diesem Whitepaper.

(mw)
Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/11
Schwerpunkt: IT-Finanzierung in der Schweiz
• Stolzer Käufer oder cleverer Nutzer? Wirtschaftliche Finanzierungsformen für die IT
• Flexibler Konsum: Die Pay-per-Use-Generation
• Marktübersicht: Angebote für IT-Leasing
• Fallbeispiel: WaaS als alternative Form der IT-Finanzierung
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER